Herzlich willkommen Teil 3

Mal ganz im Vertrauen…

Entbehrliche Gedanken zum Thema:

Die gestresste Republik“

Integration marsch!

Zweite Halbzeit

Jetzt würde in Hannover die zweite Halbzeit angepfiffen. Stattdessen: Terroralarm. Trotzdem bleiben die drei Nachbarn noch beisammen (siehe vorige Kolumne) und philosophieren weiter.

Der Wein ist gut und belebt die Gedanken.

Paul: „Das größte Problem ist die Explosion der Erdbevölkerung. Gegenwärtig ca. 7,3 Milliarden Menschen. Die Landfläche der Erde beträgt etwa 150 Millionen Quadratkilometer. Die Menschheit vermehrt sich rasant, aber der Planet wächst nicht mit. Wir müssen also immer enger zusammenrücken.“

Corbinian: „Dazu der Klimawandel mit all seinen katastrophalen Folgen. Immer mehr Betroffene verlieren ihre Lebensgrundlage. Zudem führen Industriealisierung, Globalisierung und Raubtierkapitalismus zu steigender existentieller Not. Und als wäre dies alles noch nicht genug, zerfleischen die Menschen sich nach wie vor gegenseitig in wahnwitzigen Glaubens- und Wirtschaftskriegen. Steinzeitverhalten, aber mit den Mitteln der Gegenwart.

Die Folgen: Über 60 Millionen Flüchtlinge weltweit. Das entspricht der Einwohnerzahl von Großbritannien.“

Europa! Genauer: Deutschland!

Felix stellt fest: „Für viele gilt Europa als Hort des Friedens und des Wohlstandes. Besonders Deutschland: Da wollen sie, wie gesagt, alle hin. Und dafür nehmen sie jede denkbare Strapaze in Kauf. Aus ihrer Sicht lohnt es sich trotzdem.“

„So ist es,“ nimmt Corbinian den Faden auf. „In ihren smartphones speichern sie die Sage vom fernen Wunderland mit all seinen paradiesischen Verheißungen. Dort regiert die weise und gastfreundliche Willkommensprinzessin Angela, welche die ganze Welt einlädt, ihr wunderschönes Reich heimzusuchen und für immer dort zu bleiben. Vom wolkenhohen Turm ihres prächtigen Schlosses blickt sie mit Wohlgefallen herab auf die bunte Schar der Gäste, die ihrer Einladung folgen. Ihnen allen ist sie hold, denn so steht es im Ehrwürdigen Gesetzbuch des Landes. Behauptet sie jedenfalls.“

Felix irritiert: „Nana – du liest wohl zu viel Grimms Märchen?!“

Corbinian: „Ich lese Zeitung, mein Lieber!!! In Wunderdeutschland flattert nirgendwo ein Hinweis am Stacheldraht wie etwa `Ungarn geschlossen. Kein Zutritt´. Im Gegenteil: Überall Transparente „Refugees welcome“. Am großen Parktor hat man sogar die Flügel ausgehängt; alle Portale stehen weit offen, kein Diener fragt nach einer Einladungskarte. Und das vorsorgliche Schild `Wegen Überfüllung geschlossen`verstaubt derweil im Kohlengewölbe.“

Jetzt phantasiert Paul mit: „Dabei ist in Schloß und Park inzwischen kein freier Platz mehr. Es wimmelt von Fremdlingen, die frieren und Einlaß begehren. Ganz oben vom Turm, inmitten ihres treu ergebenen Hofstaates, winkt die Prinzessin mit einem schwarz-rot-güldenen Tüchlein und ruft hinunter ins Gewühl:

´Herein, herein, Ihr lieben Leute! Ihr werdet integriert – noch heute!´“

Die kurzsichtige Gipfelprinzessin

Zwar Hofmarschall Lothar raunt ihr zu: „Hoheit – das gesamte Gebäude und der Park bis zur Straße sind überfüllt! Selbst in den Kellern ist kein Platz mehr. Auch das übrige Reich ist randvoll mit Ankömmlingen. Geruhet, oh Herrin, Einhalt zu gebieten, ich flehe Euch an!“ Und hinter ihr knurrt Bayernherzog Horst der Unmutige: „Ihr müßt ein Ende machen, Cousine! Das Volk beginnt zu murren!“ Aber er knurrt ganz leise, damit sie es nicht womöglich hört – bei ungebetenen Ratschlägen kann die Prinzessin sehr ungnädig werden.

Eigentlich sollte sie selbst erkennen, daß man die Tore ganz schnell schließen muß. Aber sie hat mal wieder ihre Klarsichtbrille vergessen und sieht dort unten im Schloßhof nur vage ein geschäftiges Treiben zwischen langen Warteschlangen. Ein unerwarteter Zustrom von blitzneuen Untertanen! Gottlob! Oder Allah sei Dank? Die ersehnten Spezialisten aus Afrika – sie werden das Reich retten!

Denn ihr armes Volk stirbt ja gerade aus und leidet außerdem unter akutem Mangel an Fachkräften. Das wird nun bald anders! Die Lobbyisten hinter ihr nicken heftig, in froher Erwartung steigender Umsätze.

Bettelpost

Ein atemloser Bote überbringt ein gesiegeltes Pergament. Der Kammerdiener liest halblaut vor:

„Euer christdemokratische Hoheit – in Ansehung der obwaltenden, von Dero hochfürstlichen Gnaden höchstselbst veranlaßten Flüchtlingskatastrophe melden wir untertänigst den gehorsamen Zusammenbruch unserer Gemeinden und Landkreise. Wir erlauben uns dieserhalb, Dero allergnädigsten Rat und Hülfe alsbald zu erflehen.

Euer Hoheit allerergebenst traumatisierte Ministerpräsidenten aus Dero prachtvollen Landen etc.pp.“

Schon wieder ein Bettelbrief?? In den Kamin damit! Die Prinzessin, getrübten Blickes, schaut abermals hinunter in die verschwimmende Tiefe zu Füßen ihres Turmes, wo es immer voller zu werden scheint. Dann wirft sie trotzig das Köpfchen in den Nacken und spricht zu sich selbst diese stolzen Worte:

„Es kann ja sein, daß ich an allem schuld bin. Aber das ist mir egal. Jetzt sind sie einmal da!“ (Anm.: Das soll Frau Merkel im internen Kreis tatsächlich so geäußert haben.)

Und zum Ober-Migrationslakaien gewandt: „Man integriere sie unverzüglich! Alle!“

„Halten zu Gnaden, Hoheit: Es sind unter ihnen so viel Unwissende. Mehr als 90 %  kommen aus dem Morgenland. Das wird Probleme geben…“

„Papperlapapp! Altmaier – was erlaubt Er sich?? Man muß dem Volk nur Beine machen! Wir schaffen das! Dies ist Unser alternativloser Glaube. Teile Er ihn gefälligst – oder will Er wieder als Untersekretarius vor dem Kabinett herumdienern??“

„Wie Hoheit befehlen. Also: Glauben und integrieren. Alle.“

( ( Ende des Märchenteils ) ) )

Wir sind das Volk? Und – wurden wir gefragt?

Corbinian überlegt nun: Aha. Wir sind also das Volk und sollen demnach die Integration stemmen. Sind wir eigentlich gefragt worden?? Ich kann mich nicht erinnern.

Na gut. Aber vorher müssen wir noch einiges klarstellen:

1) Unter ´Volk´ versteht man eine Zweckgemeinschaft innerhalb eindeutiger (Staats)grenzen, mit festen Lebensregeln (Verfassung, Leitkultur, Wertekanon) und gemeinsamer, eigener Sprache.

2) Wer als Außenstehender die Vorteile dieser Gemeinschaft genießen will (Schutz, soziale Absicherung usw), der hat ihre Regeln anzuerkennen, ihre Gesetze zu achten und ihre Sprache zu erlernen. Trotzdem kann er nicht davon ausgehen, daß sich hinfort alles nach seinen Wünschen richtet.

3) Bringt er aus seinem angestammten Kulturkreis andersartige Erfahrungen und Verhaltensweisen mit, so hat er diese behutsam der neuen Gemeinschaft anzupassen und dabei jede Agressivität zu vermeiden. Dies gilt auch und besonders für seinen jeweiligen Glauben, falls vorhanden. Die Gemeinschaft wird ihn dabei unterstützen.

4) Wer das alles nicht will, der verlasse das Gastland auf schnellstem Wege, ohne erst lange zu kassieren.“

Felix staunt: „Donnerwetter! Du zitierst aus dem Grundgesetzt?“

Corbinian: „Witzbold!! Das ist Volkes Stimme!“

Felix: „Zur Zeit ist der absolute Trend: Auf nach Deutschland! 2015 bekommen wir 1,2 Millionen Zuwanderer rein. Nach Lage der Dinge geht das im nächsten Jahr so weiter. Inclusive Familiennachzug haben wir bis 2020 so ungefähr 10 Millionen Asylbegehrende im Land – Menschen aus ganz anderen Kulturkreisen, 75 % Muslime mit völlig anderen Wertvorstellungen. Glaubt ihr, daß die sich alle nach unseren Bedingungen integrieren lassen? Das ist doch bisher schon nicht gelungen.“

Das kann doch nicht so schwer sein.

Paul: „Was sollen wir machen? Erstmal heißt es: Organisieren! Sprache-Wohnung-Arbeitsplatz! Für über 1 Million wildfremder Menschen aus über 40 verschiedenen Herkunftsländern sind in kürzester Zeit bereitzustellen: Quartier – Verpflegung – Kleidung – Sanitäranlagen – Dolmetscher – Meldeverfahren – Antragsverfahren – öffentliche Verkehrsmittel – Deutschkurse – Arbeitsvermittlung – Familiennachzug…“

Er ringt nach Luft.

Felix unterstützt ihn: „Sonderbetreuung für 60.000 ´unbegleitete Jugendliche`, Kitaplätze – Vorschulplätze – Beschulung – Berufsausbildung – Gesundheitsdienst – Sicherheitsdienst – Sozialbetreuung für die vielen Traumatisierten – Hartz-IV-Antrag – Rentenantrag – Bestattungsdienst… Und dann: 20.000 neue Lehrer einstellen, 70.000 neue Kitaplätze schaffen, Kitapersonal, tausende Sachbearbeiter, Polizei.“

Paul: „Polizei vor allem. Ständige Massenschlägereien in den Lagern wegen einer Nudelsuppe oder einer Klobürste. Raub, Diebstahl, Drogenhandel und Vergewaltigung. Das gibt es ja alles, nur darf nicht darüber berichtet werden – damit die Bevölkerung ruhig bleibt. Schuld an allem sind natürlich wir Deutschen, weil wir die Ethnien nicht voneinander trennen. Und die Vergewaltigungen geschehen auch nur, weil wir nicht für Männer und Frauen separate Unterkünfte bieten. Damit würden wir sie allerdings unter Generalverdacht stellen, und das wäre wiederum fremdenfeindlich. Warum haben wir auch nicht längst 400.000 Wohnungen vorgehalten – pro Jahr? Wir sind schuld, so oder so.“

Die Praxis zeigt die wahre Wahrheit

Corbinian weiß noch was: „In einer mittleren norddeutschen Großstadt besteht ein Auffanglager für ca. 750 Flüchtlinge. Zeitweise sind da irgendwie weit über 4.000 Leute drin – genau weiß das längst keiner mehr. Die Ureinwohner des dortigen Stadtteils meiden die öffentlichen Verkehrsmittel, weil sie häufig angepöbelt werden. Der Supermarkt hat nur noch Männer an der Kasse wegen der ständigen Diebstähle. Die Anrainer erleben ihre Vorgärten als       Ersatz-Klosetts und öffentliche Naherholungsflächen mit entsprechendem Müllaufkommen.

Afghanische Kleinunternehmer waren bereits dazu übergegangen, von anderen Flüchtlingen im Lager Gebühr für die Toilettenbenutzung zu kassieren. Clevere Zuwanderer vermieten ihre Frauen an zahlungskräftige Interessenten. Andere haben rasch einen lukrativen Rauschgifthandel aufgezogen. Etliche Unregistrierte verlassen das Lager und tauchen irgendwo unter. Die Polizei muß fast jede Nacht zu Massenkeilereien ausrücken. Dabei zerlegen die Streithähne die gespendeten Betten zu handlichen Schlagwerkzeugen. Auch Messer werden gern eingesetzt. Verletzte flickt man anschließend im Klinikum wieder zusammen. Bezahlt wird alles von unseren Steuergeldern.“

Felix ergänzt: „Erinnert Ihr euch? Die Kripo hatte bald eine Sonderkommission „Asyl“ einrichten müssen. Nach wütenden grünen Protesten wurde sie zwei Tage später umbenannt in „Soko ZERM (= Zentrale Ermittlung), denn sonst hätte ja ein eklatanter Fall von Generalverdacht und Massendiskriminierung vorgelegen.

Es wird immer noch viel gesponnen in Deutschland.“

Nachbarn lügen nicht

Paul: „Alles Einzelfälle, mein Lieber! Laut offizieller Statistik ist weder die Kriminalität gestiegen noch gibt es überhaupt Probleme mit den Asybewerbern. Das sind alles sehr nette Leute. Die meisten sind Ärzte und Wissenschaftler und verfügen über eine gediegene Ausbildung. Viele Kinder und junge Männer wollen bei uns studieren. Alle übrigen haben einen ordentlichen Schulabschluß, freuen sich auf einen Facharbeiter-Posten und können aus dem Stand sofort erfolgreich integriert…“

„Du lügst, Nachbar!!!“ Felix hält es nicht mehr aus.

Paul trocken: „Ich nicht! Das sind Verlautbarungen aus den regierungskonformen Medien, mein Lieber! Und dort wird bekanntlich immer die Wahrheit…“

Felix: „Du lügst ja schon wieder!! Hier, hör dir mal lieber das an:

Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Zwei Drittel der syrischen Schüler können kaum lesen und schreiben, nur minimal rechnen. Vom Lernstoff her hängen die Achtklässler 4 – 5 Jahre hinter unseren Standards zurück. Zwei Drittel der Zuwanderer haben in unserem Sinn keinen Beruf gelernt. Nach den bisherigen Erfahrungen wird die Mehrheit der jungen Flüchtlinge keine 3-jährige Vollausbildung schaffen. 70 % Azubis aus dem Nahen Osten schmeißen nach spätestens zwei Jahren ihre Lehre hin.

Bei der Lösung des Fachkräftemangels könnten uns zuerst die eigenen Arbeitslosen helfen, dann gut ausgebildete Europäer, zuletzt max.10 % der Zuwanderer, aber erst nach einigen Jahren. Der sofortige Anstieg hingegen ist bei den Hartz-IV-Empfängern zu erwarten: 450.000 pro Jahr. Das schaffen wir doch lässig“

Paul überlegt: „Und was ist mit denen, die sich gar nicht integrieren lassen wollen??“

Die gründen eine arabische Parallelgesellschaft mbH nach dem bewährten Modell „Berlin-Neukölln“. Dann können sie auf unsere Kosten leben, aber sie müssen uns nicht beachten. So ist allen geholfen.

„Na bitte – Integration geht doch ganz einfach!“

Also sprach die Prinzessin. Und zog sich zurück in die Turmgemächer hoch über ihrem Volk.

Bis bald mal wieder.

Corbinian Wagenseyl

Lesen Sie demnächst im letzten Teil (Teil 4):

DIE RAMPONIERTE REPUBLIK

Deutschland nach der Lawine

One thought on “Herzlich willkommen Teil 3

  1. Besser als Teil 2,der war etwas atemlos aus der Aktualität geschildert
    besonders hat mir die Form der Märchen-Persiflage gefallen

    Beste Grüße weiterso !

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