Herzlich willkommen Teil 4

Mal ganz im Vertrauen…

Entbehrliche Gedanken zum Thema:

„Die ramponierte Republik“

Deutschland nach der Lawine

Schlechtwetterlage

Verehrte Leserinnen und Leser!

Hier nun das Finale meines Nörgel-Vierteilers „Herzlich willkommen“. Jetzt haben wir es gemeinsam geschafft – oder auch nicht. Denn das weltumspannende Thema „Flüchtlingskrise“ ist derzeit nicht abzuschließen. Im Gegenteil: Wir stehen am Beginn globaler Verwerfungen, deren erste Ausläufer uns gerade erst erreichen, und deren Ausmaß und Folgen heute noch niemand einschätzen kann. Auf jeden Fall werden wir in unserer friedlichen Behaglichkeit nachhaltig gestört werden. Massive Probleme werden auf uns zukommen, denen wir uns tatkräftig und entschlossen entgegenstellen müssen – mit klarem Kopf und kühlem (nicht: kaltem) Herzen.

Damit die Ströme von Zuwanderern Deutschland nicht weiter unreguliert überschwemmen, bedarf es dringend eines dauerhaft tragfähigen Regulierungs-Konzeptes. Ein Staat nämlich, der die Kontrolle über seine Grenzen verliert und nicht mehr weiß, wer zu ihm hereinkommt, gerät in akute Gefahr, überrannt zu werden.

Dies zu verhindern, ist die vordringlichste Aufgabe unserer Politiker. Mir scheint allerdings, daß sie ihr bisher nicht annähernd gewachsen sind.

Angelas Fehltritt

Die einsame Bauch-Entscheidung unserer Kanzlerin, 13.000 Flüchtlinge von Ungarn her ungeprüft ins Land zu lassen, war eine noble Geste. Dennoch erwies sie sich als gravierender politischer Fehltritt.

Seither betrachten Asylbewerber aus aller Welt die deutsche Bundesrepublik als das Paradies auf Erden, in dem jedermann bedingungslos willkommen ist. Diese verhängnisvolle Entwicklung hätten Frau Merkel und ihre Vasallen zumindest tendenziell voraussehen müssen.

Aber im Gegenteil:

Es wird so getan, als gäbe es halt kein Mittel gegen die fatale Überfrachtung Deutschlands mit hoffnungsfrohen Zuwanderern. Kommt man aber absolut nicht mehr umhin, den alarmierenden Zustrom zur Kenntnis zu nehmen, so beruft man sich flugs auf das Grundgesetz und behauptet beharrlich, dieses verbiete jede Art von Einwanderungsbeschränkung.

Zum Zuschauen verdammt ?

Das fundamentale Gesetzeswerk ist mittlerweile fast 70 Jahre alt. Es ist der Fels, auf dem unser demokratischer Staat gegründet steht. Aber zwingt es deswegen jede deutsche Regierung zur Untätigkeit? Ich bin kein Staatsrechtler, deswegen meine Fragen an alle:

Ist das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland tatsächlich so verfaßt, daß die Nation sich gegen keine Einflußnahme und Entwicklung von außen zur Wehr setzen darf und im Extremfall den eigenen Untergang tatenlos erdulden muß? Warum werden regierungsseitig keine erkennbaren Anstalten getroffen, durch eine legitime Änderung den derzeitigen Umständen beizukommen? Hat die Regierung nicht sogar die Pflicht, das ihr anvertraute Volk vor Schaden zu bewahren?

Mangelt es der Großen Koalition nur am guten Willen? Darf eine Einzelperson – und sei sie Kanzlerin – Regeln nach Gutdünken auslegen und ihr Land und seine Menschen einer sich anbahnenden tiefgreifenden Umwälzung einfach ausliefern? Und ist dieser einzelne Mensch berechtigt, quasi im Alleingang über das weitere Schicksal einer ganzen Nation zu entscheiden, bevor er dann in Rente geht? Wozu ist das Parlament da?

EU = Egoisten-Union

Zudem erweist sich die strikte Einbindung Deutschlands in die europäische „Union“ beim Umgang mit der Flüchtlingskrise als verhängnisvoll. Wenn es in dieser Angelegeheit um Solidarität geht, wird aus dem scheinbar fest gefügten Bauwerk EU ein zusammengetackertes Kartenhaus, das bei der geringsten Belastung auseinanderfallen kann. Während beim Abgreifen von Fördergeldern und Zuschüssen jeder ganz vorn dabei sein will, ist bei der Verteilung gemeinsamer Lasten plötzlich niemand zu sprechen.

Stattdessen beobachtet man hinter vorgezogenen Gardinen voller Schadenfreude, wie die Flüchtlingsströme draußen an den verriegelten Haustüren vorbei fast alle in Richtung Deutschland ziehen. Zur Vermeidung von Staus ist man allenfalls bereit, die fremden Menschen mit bereitgestellten Transportmitteln  schnell durchzuschleusen : Weitergehen – nicht stehenbleiben!

Besonders die osteuropäischen Nationen verweigern sich der Gemeinschaftsaufgabe und zeigen unverhohlen, worauf es ihnen eigentlich ankommt: Nehmen ja, Geben nein. Stattdessen ergötzt man sich an den Merkel´schen Bittgängen und läßt die arroganten Deutschen zappeln.

Keine Spur von für alle verbindlichen Abmachungen. Wo bleibt die konsequente Sicherung der Außengrenzen? Wie bekämpft man gemeinsam das Schlepperunwesen? Wann werden endlich Quoten vereinbart und auch erfüllt? Welche entscheidende Rolle gesteht man plötzlich der zweifelhaften Türkei zu?

Eine EU in dieser Form kann mir gestohlen bleiben. Da esse ich lieber wieder krumme Gurken und zeige an der Grenze meinen Pass vor.

Große Erwartungen

Bis Ende 2015 sind um die 1,3 Millionen Fremde in Deutschland angekommen, davon schätzungsweise 80 % junger Männer zwischen 20 und 35 Jahren, ca. 75 % Muslime, ca 20 % Analphabeten. Ob „Kriegsflüchtlinge“ oder „Wirtschaftsflüchtlinge“ – allen gemeinsam ist der Wunsch nach einem besseren Leben. Ihre Informationen lauten: In Deutschland gibt es Wohlstand und Sicherheit. Man ist dort herzlich willkommen und wird nicht abgewiesen. Freiheit – Wohnung – Verpflegung – Arbeit – Krankenversorgung – Kindergarten – Schule – Altersgeld – Taschengeld – Familiennachzug: Das erwarten sie. Wie die Deutschen das schaffen, ist den Zuwanderern natürlich egal.

Den Deutschen selbst allerdings nicht – jedenfalls nicht allen.

In Aktion: Die guten Menschen

Daß wir Bundesbürger von Haus aus hilfsbereit sind, haben wir immer wieder eindrucksvoll bewiesen (Oderflut, Elbehochwasser, Spendenbereitschaft, Integrationsarbeit usw). Und auch angesichts der aktuellen Massenzuwanderung packen erhebliche Teile der Bevölkerung wieder kräftig mit an. Ob beruflich oder ehrenamtlich – viele Menschen leisten unermüdlich wertvolle Arbeit und helfen mit, daß die ganze Sache nicht aus dem Ruder läuft. Ohne diese erstaunliche Leistungsbereitschaft, ohne die Überstunden, Nachteinsätze, Freizeitopfer und Urlaubsverzichte wäre die Flüchtlingswelle womöglich über dem Land zusammengeschlagen.

Vor diesen guten Menschen ziehe ich meinen Hut!

Ihre Hilfe ist gelebte Nächstenliebe. Sie brauchen weder Pathos noch Medienrummel. Nur hier und da eine Pause, um den Akku wieder aufzuladen. Diese Pause müßte die Politik ihnen verschaffen. Doch sie tut es nicht. Sie reguliert nicht das Nachströmen immer neuer Asylbegehrer auf ein verkraftbares Maß, sondern sie nimmt in Kauf, daß die Ausnahmesituation zur Normalität wird. Sie schwafelt und verhandelt und hofft auf bessere Zeiten. Dadurch aber dürfte die ständig überforderte Hilfsbereitschaft der guten Menschen irgendwann verschlissen sein. Und was dann?


Auch in Aktion: Der Gutmensch

Ein guter Mensch teilt Suppe aus. Ein Gutmensch sucht darin nach Haaren.

Weil er sich im Alleinbesitz der korrekten Gesinnung wähnt, belehrt der Gutmensch eifrig seine Mitbürger über das, was man denken, fühlen und sagen muß. Kritik und Zweifel am vorgegebenen Gedankengut läßt er nicht gelten. Wer nicht ständig Kuscheltiere und Kleiderspenden verteilt, der macht sich bald verdächtig als Fremdenhasser und Islamfeind. Und das ist zutiefst verwerflich. Denn:

Vom Bundesbürger wird inzwischen erwartet, daß er den Islam automatisch liebt, und zwar ohne Vorbehalt. (Wie ist es eigentlich anders herum?)  Schließlich gehört der zu Deutschland. Die Kanzlerin hat es vor kurzem nochmals bestätigt.

Pardon – ich hätte da ein paar Einwände.

Den Islam lieben ?

In meinen kurzsichtigen Augen handelt es sich beim Islam um eine Weltreligion, die unserer abendländischen Kultur, Geschichte und Lebensauffassung diametral entgegensteht. (Die gravierenden Unterschiede werden von kompetenten Autoren ständig beschrieben und dürften hinlänglich bekannt sein.)  Der Islam hat nie zu Europa gehört und ist im Kern mit dem Abendland unvereinbar. Dennoch hat er sich längst bei uns eingenistet und baut beharrlich seinen Einfluß aus.

Er ist also zugegen, ja – aber er gehört noch lange nicht zu uns.

Solange „die“ Muslime ein friedliches Miteinander mit Anders- oder Nichtgläubigen praktizieren – wie es ja auch vielfach geschieht – , will ich sie gern respektieren und in ihrer Lebensweise nicht stören. Wenn sie sich dagegen ständig benachteiligt und beleidigt fühlen, wegen einer Karikatur mit Steinen schmeißen und Fahnen verbrennen, finde ich das schon weniger sympathisch. Wenn sie mit Haßpredigt, Ehrenmord und Sprengstoffanschlägen unsere Gastfreundschaft verhöhnen, wird es langsam bedenklich.

Wenn sie aber ihre ständigen (angeblich) religiösen Streitereien zu Lasten der halben Welt austragen und unsere Länder mit brutalem Terror, rücksichtsloser Gewalt und ständigen Drohungen überziehen, dann ist es mal genug. Fast alle bewaffneten Konflikte der letzten Jahrzehnte gehen von Gebieten aus, in denen der Islam herrscht oder an die Macht strebt. „Kämpfer“, „Gotteskrieger“, „Milizen“, Selbstmordattentäter – alles Zufall?

Und wo sind die friedlichen Vertreter dieser zu so viel Brutalität fähigen Religion?? Es gibt sie sicher – aber sie halten sich bedeckt und überlassen die Auseinandersetzung mit ihren militanten Brüdern unbeteiligten Ländern, die ihnen kein Haar gekrümmt haben. Deutschland gehört dazu. Und nimmt nun auch noch massenweise ihre Flüchtlinge auf.

Jemand sagte neulich bitter: „Ohne den Islam gäbe es keinen Islamismus.“

Es tut mir leid: Einen Glauben dieser Machart kann ich einfach nicht lieben.

Wie nun weiter?

Der Beginn des 21. Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch eine gigantischen Völkerwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa. Die Ursachen sind bekannt, ein Ende ist nicht abzusehen, die Auswirkungen sind nur zu erahnen.

Das Haupt-Zuwanderungsziel Deutschland gibt derzeit bereitwillig den Wohltäter der Welt und nimmt unbegrenzt pro Jahr hunderttausende Kriegs- aber auch Wirtschaftsflüchtlinge auf – Tendenz gleichbleibend.

Das macht sich zwar moralisch gut, überfordert aber die Nation in fast selbstmörderischer Weise.

Und keineswegs alle Staaten in- und außerhalb der EU sind begeistert. Bei aller eigenen Zurückhaltung befürchten sie für sich selbst Langzeitfolgen und zunehmende Dominanz des Islam mitten in Europa.

Denn Deutschland holt sich mit seiner fahrlässigen Schlafwagenpolitik zwangsläufig Probleme ins Haus, die es überhaupt nicht lösen kann – schon gar nicht ohne fremde Hilfe.


Mal an die Folgen gedacht?

10 % der Zuwanderer sind aufgrund ihrer Vorbildung in angemessener Zeit für einen Arbeitsplatz deutscher Prägung geeignet. 90 % sind es zunächst oder dauerhaft nicht. Wovon werden sie leben? Der Bevölkerung wird trotzdem permanent vorgefaselt, diese Menschen seien die Lösung unserer Probleme hinsichtlich Arbeitskräften und Bevölkerungsrückgang sowie unsere einmalige Chance für die Zukunft. Man muß sie halt nur „schnell integrieren“.

Muslime retten also das Abendland??

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen allerdings, daß eine erfolgreiche Integration drei Generationen benötigt und etliche gar keine Lust darauf haben. Viele Eingliederungen in unsere Gesellschaft sind gelungen, viele aber leider auch nicht.

Mögen die Asylbegehrenden, jeder für sich, ganz nette Leute sein: Mit ihren völlig unrealistischen Vorstellungen wandern sie in hellen Scharen in unsere Sozialsysteme ein und erwarten wie selbstverständlich eine sofortige, dauerhafte Teilhabe an unserem deutschen Wohlleben. Wir sind aber weder für das Elend der ganzen Welt verantwortlich noch können wir alle Flüchtlinge bei uns aufnehmen. Das haben mittlerweile sogar schon ein paar Politiker kapiert.

Aber sie trauen sich nicht, daraus Konsequenzen zu ziehen. Da sei die Kanzlerin vor!

Wer kommt, der bleibt.

Ein baldiger Frieden in Nahost ist nicht zu erwarten. Ein wirtschaftlicher Aufschwung in Afrika auch nicht. Warum sollten Flüchtlinge also, einmal bei uns aufgenommen, je wieder heimkehren? Sie werden sich hier festsetzen, ihre Familien nachholen und die Erfüllung ihrer hohen Erwartungen zunehmend mit allem Nachdruck einfordern. Viele werden sich nicht in unsere Gesellschaftsordnung einfügen, unseren Wertekanon gering schätzen und in eine weitere Parallelgesellschaft ausweichen. Der schwächliche deutsche Staat wird fast nichts dagegen unternehmen, sondern die Neubürger „machen lassen“.       Auch das zeigt leider die bisherige Erfahrung.

Mit Angela Merkel wird es jedenfalls keine Lösung des Problems geben. Denn sie ist selbst ein Teil davon.

Die Lawine von Zuwanderern…

… rollt weiter ungebremst nach Deutschland herein. Womit wir in Zukunft zu rechnen haben, zeigen die groben Unverschämtheiten in der Sylvesternacht in Köln und anderswo. Nur durch entschlossenes Handeln könnte man das eindämmen. Dazu aber bedürfte es einer anderen Staatsführung als der gegenwärtigen Berliner Laienspielschar, die nichts entgegenzusetzen hat als matte Beschwichtigungen und markige Appelle. Das wissen auch die Täter – junge Leute ohne Hemmungen, die in all ihrer Dummheit offensichtlich nicht nach Deutschland gekommen sind, um Schutz zu suchen, sondern um hier ungehemmt und ungehindert zu randalieren.

Noch habe ich eine geringe Hoffnung, daß die Bundesrepublik am Ende zwar arg ramponiert, aber doch einigermaßen funktionstüchtig in vertrauter Form bewahrt bleibt. Ich wünsche es diesem wunderbaren Land, in dem ich – trotz aller Unzulänglichkeiten – so gern lebe. Und in dem ich auch morgen nicht durch den Ruf des Muezzin geweckt werden möchte, sondern durch den vertrauten Klang der Kirchenglocken.

Ganz zum Schluß

Verehrte Leserschaft, die Sie mir bis hierher so tapfer gefolgt sind: Meine entbehrlichen Gedanken haben unerwartet viel Zustimmung erfahren und auch  die eine oder andere kritische Anmerkung. Recht so! Man muß im Gespräch bleiben.

Wir aber kehren demnächst zurück zur Leichtigkeit des Seins.

Bis bald mal wieder

Corbinian Wagenseyl

One thought on “Herzlich willkommen Teil 4

  1. „Allss ist dyrlaaubt, haisst s; dösswögn frummt non lang nit allss. Allss sei dyrlaaubt, hoert myn, aber dösswögn baut s non lang nit auf.“

    der Apostel Paulus (aus Tarsus) nach seiner gelungenen Integration in Bayern

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