Herzlich willkommen Teil 2

Mal ganz im Vertrauen…

Entbehrliche Gedanken zum Thema:

„Die hilflose Republik“

Traum(a)ziel Deutschland

Fußball fällt aus. Frieden auch.

Die Länderspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind nicht immer eine Augenweide. Oder?? Dennoch treffen sich drei Nachbarn jedesmal zur Fernsehübertragung unter dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“: Paul , Felix, Corbinian. Alles unverbesserliche Optimisten.

Aber heute fällt das Spiel gegen die Niederlande aus. In Hannover ist Terroralarm. Man kommt trotzdem zusammen und stellt zunächst stirnrunzelnd fest:

Die verbrecherischen Mordanschläge vom 13. November 2015 in Paris bestätigen, daß unser Planet voller Irrsinn ist und voll gefährlicher Idioten. Das ist zwar leider nichts Neues, aber die Einschläge kommen immer näher.

Dienstag, 17. November 2015

Also kein Länderspiel. Trotzdem erstmal „zum Wohl“. Auf eine bessere Menschheit!

Dann Paul: „Dieser verfluchte IS! Der breitet sich über die ganze Erde aus, wie ein Krebsgeschwür. Voriges Jahr Karneval in Braunschweig abgesagt, jetzt kein Fußball… Einige behaupten ja, der Westen wäre an allem schuld. Hätten die Amerikaner damals Afghanistan in Ruhe gelassen und den Irak und Libyen…“

Felix: „Nun mal langsam! Der Terror geht doch wohl von den Mörderbanden aus! Niemand verlangt von denen, daß sie Menschen abschlachten. Aber sie tun´s – und zwar mit fanatischem Eifer. Es ist ja das einzige, was sie können. Klar haben die Amis sich damals eingemischt. Angeblich wollten sie die Völker von den Tyrannen befreien. Schließlich sind dabei auch amerikanische Soldaten gefallen! Gut – vielleicht ging es auch ein ganz klein wenig um Erdöl …“

Paul: „Na toll! Das Ergebnis sieht man ja jetzt: Der ganze Nahe Osten ein einziges Chaos. Und dazu Teile von Afrika. Sunniten gegen Schiiten, Kurden, Alawiten, Machtkämpfe verfeindeter Häuptlinge und Clans, Bürgerkrieg jeder gegen jeden,`Milizen`, `Kämpfer`, `Gotteskrieger`, Terror gegen die eigenen Leute.  Ihr bißchen Infrastruktur hauen sie sich kaputt, hocken in Erdlöchern, kein Wasser, nix zu essen – aber moderne Waffen reichlich. Fragt sich bloß: Woher??“

Mörder mit Aussichten

Corbinian versucht, die aktuellen Krisengebiete aufzuzählen: „Syrien, Irak, Libyen,Tunesien, Marokko, Jemen, Afghanistan, Somalia, Eritrea, Mali, Pakistan… Alles Länder, in denen der Islam herrscht oder an die Macht strebt. Überall treiben Gewalttäter ihr Unwesen und murksen jeden ab, der ihnen in die Hände fällt. Taliban, al Khaida, Hamas, Boko Haram – sie schlagen im Namen Allahs ihre Mitmenschen tot. Was ist das für ein Gott, der sie angeblich zu diesem Morden auffordert?“

„Die Schlimmsten sind zur Zeit wohl die IS-Leute,“ meint Paul. „Die hassen uns, weil wir ein besseres Leben führen. Wir haben die grünen Wiesen – sie haben nur den Sand.“

Felix: „Plus die Verheißungen ihres Korans! Wer nach ihm lebt und für ihn stirbt, dem ist das Paradies sicher, samt Jungfrauen bis zur Erschöpfung und anderer Freuden. Dafür muß er hier auf Erden nur genug ´Ungläubige´ massakrieren. Das leuchtet selbst dem Dümmsten ein …

Und der IS ist Allahs Elitetruppe. Das sind 30.000 Mann mit 100.000 Legionären aus aller Herren Länder. Die genügen anscheinend, um ihr „Kalifat“ immer weiter auszudehnen und die halbe Welt in Angst und Schrecken zu versetzen. Allein 2014 gehen über 33.000 Terroropfer auf ihr nicht vorhandenes Gewissen. Und wenn das dämliche Europa nicht spätestens jetzt, angesichts der Flüchtlings-Katastrophe, aufwacht und konsequent dagegenhält, wird es als erstes auf „Islam“ umgepolt! Das wäre dann schon ein großer Schritt zur Weltherrschaft. Und die will der IS schließlich erringen.“

Verhandeln zwecklos

„Wie kann man diese Verbrecher eigentlich aufhalten?“ Paul nimmt einen bedächtigen Schluck und schaut nachdenklich vor sich hin. „Mit Diplomatie? Mit Entwicklungshilfe? Mit Verträgen? Mit Geld und guten Worten? Oder mit Beten, wie Frau Käßmann vorschlägt??“

Felix: „Die wollen ja gar nicht verhandeln. Die wollen nur töten, brennen, vergewaltigen, Kultur zerstören… Mit einem Wort: Gewaltherrschaft. Zurück in die Steinzeit. Natürlich alles im Namen Allahs. Mit solchen Leuten kannst du nicht reden. Die mußt du vernichten. Eine andere Sprache verstehen die nicht.“

Paul: „Und was hat die Welt eigentlich in dieser Hinsicht bisher unternommen? Waffen geliefert und ein paar Bomben in die Wüste geschmissen. Klar ist es schwierig, Selbstmordattentäter schon vorher auszuschalten oder diese Terrorzellen rechtzeitig unschädlich zu machen. Aber kuck nach Belgien, kuck nach Deutschland: Überall Toleranz, Toleranz, Toleranz! Verständnis, Engegenkommen – bloß keinem zu nahe treten, bloß keine Muslime ärgern. Die sind immer gleich so aufgebracht…“ Da kann doch jeder Terrorist erstmal in Ruhe arbeiten!

Deutschland gut, Deutschland blöd

Felix: „Wie weit man damit kommt, sehen wir ja gerade: Millionen Muslime fliehen – seltsamerweise aus Allahs herrlichen Gärten in die verfluchte Hölle der Ungläubigen! Und bevorzugt nach Deutschland, jenem skurrilen Land, wo die Salafisten ungehindert Islam-Kämpfer anwerben dürfen, wo muslimische Haßprediger alle „Gläubigen“ ganz ungeniert zur Vernichtung ihrer friedlichen Gastgeber aufrufen, wo sich orientalische Parallelgesellschaften einen Dreck um abendländische Lebensweise scheren, wo man ganz bewußt noch in der dritten Hartz-IV-Generation kein Wort Deutsch spricht außer vielleicht „Deutschland Scheiße“.

Polizei? Traut sich nicht in unsere Viertel. Geheimdienst? Darf uns nur „beobachten“. Gesetze? Wir haben unsere eigenen. Wir leben in Deutschland, wir kassieren von Deutschland, wir spucken auf Deutschland!

Kein anderes Land der Welt würde sich so etwas gefallen lassen!

Bei uns aber genießen diese Herrschaften Narrenfreiheit. Unser Staat setzt sich nicht zur Wehr, sondern er nimmt bereitwilligst jeden Fremden auf – auch den größten Spitzbuben. Alles im Namen von Grundgesetz, Menschenwürde, Glaubensfreiheit, Weltoffenheit, Willkommenskultur, Multikulti… Bei uns kann sich jeder vorbeibenehmen wie er will. Wir lassen ihn machen und sind noch stolz auf unsere bescheuerte Toleranz!“

Eine neue Flasche Grauburgunder muß her. Das Thema erhitzt die Gemüter.

Willkommen in Absurdistan!

Corbinian: „Zu uns kommen sie alle gern. Schließlich kann man reichlich abgreifen. Die Schleuser-Mafia behauptet inzwischen per smartphone: In Deutschland kriegt jeder sofort ein Haus, einen Arbeitsplatz und € 5.000,– in bar. Das glauben die Einfältigen natürlich aufs Wort. Unterkunft, Verpflegung, medizinische Betreuung, € 360,– Taschengeld monatlich – warum da noch warten? Auf nach Absurdistan! Die Deutschen empfangen jeden Flüchtling am Bahnhof mit Applaus und Willkommens-Schildern, mit bunten Luftballons, Freßpaketen und Kuscheltieren. Das halbe Volk befindet sich im Begrüßungstaumel, spendet Kleidung, baut Quartiere, stellt Betten auf, bezieht die Decken, teilt Essen aus, räumt den Müll, weg, reinigt die Toiletten, begleitet zum Arzt und zur Behörde… Das sind sehr freundliche Menschen dort. Man nennt sie „Ehrenamtliche“, und die zeigen einem auch gleich, wo man sein smartphone kostenlos auflädt.

Die anderen Einheimischen gehen inzwischen arbeiten, damit alles bezahlt werden kann. Deutsch gutt!!“

Sogar Gläubige haben wir, allerdings nicht mehr viele.

Paul: „Kein Wunder, daß sie alle nach Deutschland wollen! Die glauben doch, hier wäre das Paradies. Na gut – das mit den Jungfrauen wird vielleicht ein bißchen schwierig. Da ist Nachholbedarf.

Dafür haben wir aber ein paar Gläubige! Allen voran die Selfie-Kanzlerin: Sie glaubt nach wie vor trotzig an ihre eigene Utopie: Wir schaffen das! (`Wir`- damit meint sie das ungefragte Volk). Ihre Ministerriege glaubt es eifrig mit, zumindest offiziell und aus wahltaktischen Gründen. Was tut´s, daß zur Zeit niemand weiß, wie viele Fremde aus wie vielen Ländern sich bei uns wo herumdrücken, wie sie reingekommen und wo sie abgeblieben sind? Wie soll man sie erfassen? Wohin mit ihnen? Wer darf bleiben? Wer müßte wieder raus? Aber wie? Und wohin? Und vor allem: Was tun, wenn der Zustrom nicht abreißt? Wenn die Ehrenamtler nicht mehr können oder wollen? Wer hilft, wer rät, wer unterstützt? Europa? Die Welt?

In Wahrheit sind Frau Merkel und ihr Hofstaat völlig ratlos. Sie haben keine plausiblen Antworten, keinen Plan, keine Lösung. Sie sind nicht vorbereitet. Sie gipfeln unentwegt, sie streiten sich um einzelne Begriffe, sie beabsichtigen… fassen ins Auge… ziehen in Erwägung… prüfen… beobachten… debattieren… planen… verkünden… dementieren… vertagen… verschieben… werden falsch verstanden… werden überhaupt nicht verstanden… Die deutsche Regierung gleicht einem Hühnerhaufen beim Besuch des Fuchses und versichert dennoch beharrlich:

‚Dies ist eine große Herausforderung Komma aber wir haben alles im Griff. Ausrufezeichen.´

Nichts haben sie im Griff! Das Land ist ihnen außer Kontrolle geraten. Sie stochern im Chaos herum. Und das Volk glaubt ihnen nicht mehr. Die Zahl der Ungläubigen wächst täglich. Die Zahl der Flüchtlinge auch. Da müssen Wunder her.“

Morgen kommt der Weihnachtsmann. Mit 7.000 Gästen

Felix: „Ob die Kanzlerin auch an den Weihnachtsmann glaubt? An Wunder glaubt sie jedenfalls.“

„Zum Beispiel?“

Zum Beispiel: Sie glaubt, daß die EU-Länder sich endlich solidarisch zeigen und uns einen erheblichen Teil unserer Last freiwillig abnehmen. Das Gegenteil ist  der Fall: Ein Land nach dem anderen (vor allem in Osteuropa) macht seine Grenzen dicht. Die Polen z.B. wollen – wenn überhaupt – nur katholische Migranten aufnehmen, aber keine Muslime. Und nur ganz freiwillig und nur vielleicht. Und 7.000 Quoten-Zuweisungen schon gar nicht.

Oder: Sie glaubt an die Erfüllung mühsam verhandelter Abmachungen. Aber davon kann keine Rede sein. Von den legendären 160.000 aufzuteilenden Asylanten in Italien und Griechenland z.B. sind bislang ganze 133 (!) tatsächlich weitergeleitet worden.

Oder: Sie glaubt, nur Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte retten sich zu uns in den sicheren Hafen. Aber längst sind zunehmend auch Armuts- und Wirtschafts-Flüchtlinge angekommen oder auf dem Marsch, viele z.B. aus Afrika. Wie soll man die rechtzeitig aufhalten oder sogar zur Umkehr bewegen?

Oder: Sie glaubt, man müsse das Flüchtlingsproblem an der Wurzel packen. In Syrien, bekanntlich Hauptverursacher der derzeitigen Misere, herrscht seit über vier Jahren Bürgerkrieg. Wenn der zu Ende ist, so meint sie, fahren alle Syrer schnell wieder nach Hause. Aber solange dort jeder auf jeden eindrischt, ist in absehbarer Zeit doch überhaupt nicht an Frieden zu denken. Welcher Syrer wird dann noch aus dem schönen Deutschland zurückwollen in diese Trümmerwüste?

Und bis dahin treffen jeden Tag weitere 7.000 Asylgäste in Deutschland ein.

Da ist es schon gescheiter, die Kanzlerin glaubt an den Weihnachtsmann.“

Bis bald mal wieder.

Corbinian Wagenseyl

Lesen Sie demnächst im Teil 3:

Entbehrliche Gedanken zum Thema:

DIE GESTRESSTE REPUBLIK

Integration marsch!

One thought on “Herzlich willkommen Teil 2

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